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Sport

Montag, 28. September 2026 · 05:44 Uhr

Klopps erste Niederlage als Bundestrainer sorgt für scharfe Kritik

Deutschland verliert erstmals gegen Griechenland, Bundestrainer Klopp bleibt gelassen, Presse und Experten üben deutliche Kritik.

Die deut­sche Fuß­ball­na­ti­o­nal­mann­schaft hat in ihrem zwei­ten Spiel unter Jür­gen Klopp erst­mals gegen Grie­chen­land ver­lo­ren1. Klopp selbst zeig­te sich nach der 0:1-Nie­der­la­ge ge­las­sen, wäh­rend TV-Ex­per­te Bas­ti­an Schwein­stei­ger deut­lich kri­ti­scher re­a­gier­te12. Auch DFB-Ka­pi­tän Jos­hua Kim­mich be­nann­te zahl­rei­che Pro­ble­me im Spiel der Mann­schaft, lobte aber gleich­zei­tig Klopps bis­he­ri­ge Ar­beit6.

Die in­ter­na­ti­o­na­le Pres­se fällt ins­ge­samt ein har­tes Ur­teil über den Start Klopps beim DFB. Von einer „grie­chi­schen Tra­gö­die“ ist die Rede, der Be­ginn wird als „un­rühm­lich“ be­zeich­net45. Nach nur zwei Spie­len und le­dig­lich einem Punkt wird die von Klopp ver­spro­che­ne „Re­vo­lu­ti­on“ des deut­schen Spiels bis­lang ver­misst4.

Klopp selbst ver­tei­dig­te un­ter­des­sen sei­nen um­strit­te­nen XXL-Kader und be­zeich­ne­te die­sen als „al­ter­na­tiv­los“ für den ein­ge­schla­ge­n­en Neu­auf­bau3. Trotz der Kri­tik von außen zeig­te er sich über­zeugt vom ge­wähl­ten Weg und ließ keine Zwei­fel an sei­ner Stra­te­gie er­ken­nen3. Die Re­ak­ti­o­nen zwi­schen Bun­des­trai­ner, Pres­se und Mann­schaft of­fen­ba­ren damit un­ter­schied­li­che Ein­schät­zun­gen der Lage.