Montag, 28. September 2026 · 17:55 Uhr
Nations-League-Duell Irland gegen Israel von Protest überschattet
Irische Spieler verweigerten bei ihrem Nations-League-Sieg gegen Israel Handschlag und Blickkontakt zur Hymne aus Protest gegen den Gaza-Krieg.
Vor dem Spiel gegen Israel verzichteten die irischen Spieler auf den üblichen Handschlag und den Austausch von Wimpeln, während der Hymne senkten sie den Blick3. Zuvor hatte sogar ein möglicher Boykott der Partie im Raum gestanden, der israelische Außenminister reagierte empört auf die Gesten3. Israels Kapitän Manor Solomon äußerte sich im Anschluss deutlich verärgert und erklärte, sein Land sei 'zehnmal besser' als Irland, zudem bestehe gegenseitige Abneigung zwischen beiden Nationen1.
Sportlich ging die Partie bei praktisch leerer Kulisse klar an Irland, das 3:0 gewann2. Ein Kommentar der FAZ ordnete das Spiel als bloße Randnotiz einer von Boykottdebatten und ideologischen Positionierungen dominierten Auseinandersetzung ein2. Damit rückte das sportliche Ergebnis im öffentlichen Diskurs deutlich in den Hintergrund gegenüber den politischen Reaktionen23.