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Wirtschaft & Finanzen

Montag, 28. September 2026 · 19:14 Uhr

Russland verstaatlicht Metro-Geschäft per Zwangsverwaltung

Russland hat die Vermögenswerte des Handelskonzerns Metro unter Zwangsverwaltung gestellt, nachdem das Unternehmen dort trotz Ukraine-Krieg weitergearbeitet hatte.

Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Putin hat das Russ­land-Ge­schäft der deut­schen Metro AG unter staat­li­che Zwangs­ver­wal­tung ge­stellt12. Damit ver­liert der Han­dels­kon­zern fak­tisch die Kon­trol­le über seine dor­ti­gen Ak­ti­vi­tä­ten2. Metro ge­hör­te zu den we­ni­gen gro­ßen in­ter­na­ti­o­na­len Un­ter­neh­men, die nach dem rus­si­schen Über­fall auf die Uk­rai­ne ihr Ge­schäft in Russ­land nicht auf­ge­ge­ben hat­ten12.

Der Schritt reiht sich in eine Serie ähn­li­cher Maß­nah­men gegen aus­län­di­sche Fir­men ein, deren Ver­mö­gens­wer­te in Russ­land be­reits zuvor unter staat­li­che Kon­trol­le ge­stellt wur­den1. Damit zeigt sich, dass auch ein Ver­bleib im Land kei­nen Schutz vor staat­li­chem Zu­griff bie­tet.