Dienstag, 29. September 2026 · 00:29 Uhr
Manchester City in fast allen Finanz-Anklagepunkten schuldig gesprochen
Eine unabhängige Kommission der Premier League hat Manchester City in 114 von 115 Anklagepunkten wegen Verstößen gegen Finanzregeln für schuldig befunden.
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Eine unabhängige Kommission hat Manchester City des Verstoßes gegen die überwiegende Mehrheit der 115 Anklagepunkte zu Finanzregeln zwischen 2009 und 2018 für schuldig befunden16. Der Klub kündigte an, gegen das Urteil zu kämpfen und beteuerte weiterhin seine Unschuld, wie Vereinschef Ferran Soriano bei einem Treffen europäischer Klubs betonte2. Mehrere Premier-League-Klubs drängen unterdessen darauf, das vollständige Urteil möglichst rasch zu veröffentlichen, da derzeit Unklarheit über den weiteren Zeitplan herrscht2.
US-Nationaltrainer Mauricio Pochettino äußerte sich bestürzt über die Entscheidung und sprach davon, Fans hätten eine ganze Ära der Täuschung miterlebt1. Kommentator Barney Ronay merkte an, dass neben dem Ausmaß der möglichen Strafe für City auch die Premier League selbst Verantwortung tragen müsse, da die Aufarbeitung viele Jahre gedauert habe3. City-Klubchef Khaldoon al-Mubarak zeigte sich demnach weiterhin überzeugt, dass letztlich entlastende Beweise auftauchen würden3.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte Ex-Trainer Roberto Mancini, der einen möglichen 'doppelten Vertrag' während seiner Zeit bei City andeutete, zugleich aber erklärte, das Thema gehe ihn heute als Italien-Nationaltrainer nichts mehr an4. Er bestritt trotz des Schuldspruchs jegliches Fehlverhalten des Klubs4. Über welche Strafe letztlich verhängt wird, ist weiterhin offen; laut Kicker-Analyse ist auch der Zeitpunkt eines endgültigen Urteils noch nicht klar absehbar6.