Dienstag, 29. September 2026 · 14:45 Uhr
Razzia gegen mutmaßliche Handy-Betrüger mit Millionenschaden
Ermittler gehen europaweit gegen eine Bande vor, die aus gebrauchten Teilen zusammengesetzte Smartphones als Neuware verkauft haben soll.
Bei einer europaweiten Razzia sind Ermittler gegen eine mutmaßliche Betrügerbande vorgegangen, die aus gebrauchten Bauteilen zusammengesetzte Smartphones als neuwertige Geräte verkauft haben soll12. Nach Ermittlungsangaben wurde auf diese Weise mindestens eine Million Geräte in den Umlauf gebracht123. Der entstandene finanzielle Schaden wird auf rund 300 Millionen Euro beziffert3.
Die Käufer in verschiedenen EU-Ländern gingen demnach davon aus, echte Neuware zu erwerben, während ihnen tatsächlich sogenannte Pseudo-Neuware aus recycelten Teilen untergeschoben wurde12. Solche Geräte können sowohl technisch minderwertiger sein als auch rechtliche Ansprüche auf Garantie und Gewährleistung verkomplizieren2.
Die Ermittlungen zeigen, wie organisiert Kriminelle im Bereich gefälschter Elektronikware inzwischen vorgehen und welche Dimensionen solche Betrugsmaschen europaweit erreichen können3. Weitere Details zu den Hintermännern und dem genauen Vorgehen der Bande stehen bislang noch aus13.