Mittwoch, 30. September 2026 · 11:31 Uhr
Cyberangriff auf LMU München legt Daten von 600.000 Studierenden offen
Bei einem Hackerangriff auf die LMU München wurden Immatrikulationsdaten von rund 600.000 Studierenden aus etwa 50 Jahren kompromittiert.
Die Ludwig-Maximilians-Universität München wurde Opfer eines Cyberangriffs, bei dem Unbekannte Zugriff auf Immatrikulationsdaten erlangten12. Betroffen sind Daten von rund 600.000 Studierenden, die seit Mitte der 1970er Jahre an der Universität eingeschrieben waren1.
Das Ausmaß des Datenabflusses wurde erst jetzt im Detail bekannt, nachdem die Hochschule den Angriff zunächst bemerkt hatte2. Welche genauen Datenkategorien betroffen sind, geht aus den bisherigen Meldungen nicht im Detail hervor, der Zeitraum von fast fünfzig Jahren zeigt jedoch die Dimension des Lecks1.
Solche Vorfälle an Hochschulen rücken zunehmend in den Fokus, da Bildungseinrichtungen oft große Mengen sensibler personenbezogener Daten über lange Zeiträume speichern.