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Sport

Mittwoch, 30. September 2026 · 21:44 Uhr

Europäische Front gegen Infantino bröckelt – Schweiz zieht Unterstützung zurück

Während die Schweiz ihre Unterstützung für FIFA-Präsident Gianni Infantino zurückzieht, stellt sich Lettland offen gegen den europäischen Kurs.

Der Schwei­ze­ri­sche Fuß­ball­ver­band hat seine im Juni aus­ge­spro­che­ne Un­ter­stüt­zung für eine wei­te­re Amts­zeit von FIFA-Prä­si­dent Gi­an­ni In­fan­ti­no zu­rück­ge­zo­gen23. Laut Gu­ar­di­an ent­schied das Exe­ku­tiv­ko­mi­tee des SFV diese Woche, die frü­he­re Zu­sa­ge nicht län­ger auf­recht­zu­er­hal­ten, nach­dem In­fan­ti­no zuvor be­reits mit Rück­tritts­for­de­run­gen kon­fron­tiert wor­den war3. Der ge­bür­ti­ge Schwei­zer In­fan­ti­no steht damit in sei­nem Hei­mat­land zu­neh­mend in der Kri­tik3.

Gleich­zei­tig zeigt sich der eu­ro­pä­i­sche Fuß­ball in der In­fan­ti­no-Frage ge­spal­ten: Lett­lands Ver­bands­chef sprach dem FIFA-Prä­si­den­ten aus­drü­ck­lich seine Un­ter­stüt­zung aus und ver­si­cher­te, stets an sei­ner Seite zu ste­hen12. Die Sport­s­chau wer­tet dies als ers­ten sicht­ba­ren Riss im bis­lang ge­schlos­sen auf­tre­ten­den eu­ro­pä­i­schen Block ge­gen­über In­fan­ti­no1.

Die ge­gen­sätz­li­chen Po­si­ti­o­nen von Schweiz und Lett­land ver­deut­li­chen, dass die eu­ro­pä­i­schen Ver­bän­de in der Frage von In­fan­ti­nos po­li­ti­scher Zu­kunft kei­nes­wegs ein­heit­lich auf­tre­ten, was des­sen Wie­der­wahl­be­mü­hun­gen zu­sätz­lich er­schwe­ren könn­te.