Mittwoch, 30. September 2026 · 05:54 Uhr
Manchester City wegen Finanzverstößen schuldig gesprochen
Eine unabhängige Kommission der Premier League hat Manchester City schuldig gesprochen, über neun Jahre systematisch gegen Finanzregeln verstoßen zu haben.
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Die Premier League hat Manchester City in fast allen Anklagepunkten für schuldig befunden, gegen die Finanzregeln der Liga verstoßen zu haben145. Laut der unabhängigen Kommission soll der Klub über einen Zeitraum von neun Jahren mit sogenannten Scheinverträgen mit Sponsoren seine Einnahmen künstlich um mehr als 900 Millionen Pfund aufgebläht und gleichzeitig Kosten verschleiert haben46. Zudem soll City ungenaue Bilanzen eingereicht haben, um die tatsächliche finanzielle Lage zu verbergen6. Welche Strafe dem Verein droht, ist noch offen – im Raum stehen Punktabzüge, Titelaberkennungen oder sogar ein Ligaausschluss15.
Der Guardian-Kommentator Jonathan Wilson bewertet das Urteil als vernichtend und wirft City vor, bewusst betrogen und die Vertuschung systematisch betrieben zu haben2. Der Klub selbst weist die Vorwürfe entschieden zurück: Ein Geschäftsführer sprach von „Verschwörungstheorien“ der Premier League3. Manchester City kündigte zudem an, gegen das Urteil noch vor Ablauf der Frist am Freitag Berufung einzulegen6.
Der Fall gilt als einer der größten Finanzskandale in der Geschichte der Premier League und könnte weitreichende Folgen für das Vertrauen in die Liga-Regularien haben25. Wie hart die tatsächliche Sanktion ausfällt, dürfte auch davon abhängen, wie die Berufung des Klubs ausgeht16.