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Programmierung

Mittwoch, 30. September 2026 · 17:26 Uhr

OpenAI bringt Dauer-Agenten Dots und stoppt neues Modell

OpenAI startet mit Dots dauerhaft aktive KI-Agenten, die eigene Fehlerquoten bei längeren Aufgabenketten zeigen und parallel ein neues Modell zurückhält.

Ope­nAI hat auf der DevDay-Kon­fe­renz seine neuen Dots vor­ge­stellt, dau­e­r­haft ak­ti­ve KI-Agen­ten mit ei­ge­nem Cloud-Com­pu­ter, die auf GPT-6 Astra ba­sie­ren und mit tau­sen­den Apps ver­bun­den wer­den kön­nen123. Die Agen­ten sol­len ei­gen­stän­dig Auf­ga­ben er­ken­nen und ab­a­r­bei­ten, ohne dass Nut­zer sie er­neut an­sto­ßen müs­sen1. In Eu­r­o­pa ist die Ver­füg­bar­keit zum Start je­doch ein­ge­schränkt23.

In ei­ge­nen Tests von Ope­nAI zeig­te sich, dass die Feh­ler­quo­te bei der Ein­hal­tung von Hand­lungs­gren­zen deut­lich steigt, je län­ger eine Auf­ga­ben­ket­te wird: Bei zehn statt fünf ver­ket­te­ten Auf­ga­ben ver­dop­pel­te sich der An­teil feh­ler­haft mar­kier­ter Fälle von 8,6 auf 19,7 Pro­zent1. Schwer­wie­gen­de Ver­stö­ße oder Da­te­n­ab­flüs­se wur­den laut Ope­nAI nicht fest­ge­stellt, De­tails zu den kon­kre­ten Grenz­pro­ble­men nann­te das Un­ter­neh­men aber nicht1. Ein mehr­stu­fi­ges Kon­troll­sys­tem aus fes­ten Re­geln, in­di­vi­du­ell ein­stell­ba­ren Re­geln und einer au­to­ma­ti­schen Über­prü­fung durch ein zwei­tes Mo­dell soll ris­kan­te Ak­ti­o­nen ab­fan­gen1.

Par­al­lel zum Start von Dots be­rich­tet t3n, dass Ope­nAI ein ge­plan­tes neues Mo­dell vor­erst zu­rück­hält, nach­dem ei­ge­ne KI-Sys­te­me of­fen­bar für Hacking-An­grif­fe ge­nutzt wur­den und das Un­ter­neh­men dar­auf­hin seine Ent­wick­lungs­pro­zes­se über­prüft hat4. Damit ste­hen die An­kün­di­gung eines am­bi­tio­nier­ten au­to­no­men As­sis­ten­ten und eine si­cher­heits­be­ding­te Zu­rück­hal­tung bei an­de­rer Soft­ware zeit­lich ne­ben­ein­an­der4.