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Wissenschaft

Mittwoch, 30. September 2026 · 13:34 Uhr

Perseverance findet komplexe Wassergeschichte im Jezero-Krater

Der Mars-Rover Perseverance hat statt erwarteter Seesedimente veränderte Vulkangesteine entdeckt, die auf mehrfachen Wasserkontakt hindeuten.

Die NASA-Sonde Per­se­ver­an­ce hat in der so­ge­nann­ten Mar­gin Unit des Je­ze­ro-Kra­ters eine un­er­war­te­te geo­lo­gi­sche Zu­sam­men­set­zung fest­ge­stellt1. Statt der er­war­te­ten See­abla­ge­run­gen fan­den sich dort ur­al­te vul­ka­ni­sche Ge­stei­ne, die im Laufe der Zeit durch Was­ser ver­än­dert wur­den1.

Be­son­ders be­mer­kens­wert ist, dass diese Ge­stei­ne Hin­wei­se auf min­des­tens drei un­ter­schied­li­che was­ser­be­zo­ge­ne Er­eig­nis­se zei­gen, dar­un­ter auch heiße Flu­i­de1. Dies deu­tet auf eine deut­lich kom­ple­xe­re Ge­schich­te des Was­ser­vor­kom­mens in der Re­gi­on hin, als For­schen­de zuvor an­ge­nom­men hat­ten1.

Die Ent­de­ckung könn­te die bis­he­ri­gen Mo­del­le zur geo­lo­gi­schen Ent­wick­lung des Je­ze­ro-Kra­ters in­fra­ge stel­len und neue Fra­gen zur Le­bens­freund­lich­keit des frü­hen Mars auf­wer­fen1.