Mittwoch, 30. September 2026 · 06:01 Uhr
Trump lässt KI-Konzerne sich selbst regulieren und benennt Begriff um
Bei einem Gipfeltreffen im Weißen Haus verkündete Trump eine freiwillige Selbstverpflichtung der Tech-Branche und ordnete zugleich an, „Artificial Intelligence“ künftig „Super Intelligence“ zu nennen.
- 1bbc.co.uk
- 2zeit.de
- 3theguardian.com
- 4tagesschau.de
- 5cnbc.com
- 6theverge.com
- 7spiegel.de
- 8deadline.com
US-Präsident Donald Trump hat nach einem Treffen mit führenden Tech-Chefs im Weißen Haus eine sogenannte „Joint Commitment on Frontier Responsibilities“ verkündet, die er als „moralisch bindend“ bezeichnete32. Die Unterzeichner sollen sich demnach künftig selbst kontrollieren, eine gesetzliche Regulierung der Branche lehnt Trump weiterhin ab42. Trump verglich die Vereinbarung mit einer Art Verfassung und betonte, er selbst habe sie ebenfalls unterschrieben3.
Parallel dazu unterzeichnete Trump eine Verfügung, wonach US-Behörden den Begriff „Artificial Intelligence“ nicht mehr verwenden, sondern künftig ausschließlich von „Super Intelligence“ sprechen sollen6. Trump begründete dies damit, das Wort „super“ sei einfacher und treffender, da die Technologie nicht „künstlich“, sondern äußerst mächtig sei6. Er erwähnte zudem, Chinas Staatschef Xi Jinping habe die neue Bezeichnung ebenfalls gelobt6.
Beobachter werten das Treffen als Zeichen dafür, dass Trump trotz wachsender Forderungen aus Teilen der Tech-Branche nach strengeren Regeln auf Freiwilligkeit setzt1. Gleichzeitig zeigen Umfragen, dass seine Unterstützung für KI und Rechenzentren in der Bevölkerung schwindet, was ihm im Hinblick auf die Zwischenwahlen schaden könnte – ein Risiko, das Trump öffentlich mit Schulterzucken quittierte5.