Stand: Fr 02.10. · 06:31
Wissenschaft

Donnerstag, 1. Oktober 2026 · 17:10 Uhr

Charité behandelt erstmals Patienten mit Crispr-Medikament

Ein 19-Jähriger mit genetisch bedingter Erkrankung erhielt an der Berliner Charité erstmals in Deutschland eine Crispr-basierte Therapie.

An der Ber­li­ner Cha­rité ist erst­mals in Deut­sch­land ein Pa­ti­ent mit einem auf der Gen­sche­re Crispr ba­sie­ren­den Me­di­ka­ment be­han­delt wor­den1. Der 19-Jäh­ri­ge lei­det an einer ge­ne­tisch be­ding­ten Er­kran­kung und war bis­lang re­gel­mä­ßig auf Blut­trans­fu­si­o­nen an­ge­wie­sen1.

Durch die Be­hand­lung soll er künf­tig nicht mehr auf diese Trans­fu­si­o­nen an­ge­wie­sen sein1. Crispr gilt als eine der be­deu­tends­ten Ent­wick­lun­gen der mo­der­nen Mo­le­ku­la­r­bio­lo­gie, da sich damit ge­zielt ein­zel­ne Gene ver­än­dern las­sen.

Der Fall mar­kiert einen wich­ti­gen Schritt für den kli­ni­schen Ein­satz der Gen­sche­re in Deut­sch­land, wo ent­spre­chen­de The­ra­pi­en bis­lang kaum ver­füg­bar waren1.