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Technik

Donnerstag, 1. Oktober 2026 · 16:40 Uhr

Chiphersteller Micron profitiert stark von KI-Boom und Speicherknappheit

Micron meldet Rekordzahlen dank massiv steigender Nachfrage nach Speicherchips für Rechenzentren und KI-Anwendungen.

Der US-Spei­cher­her­stel­ler Mi­cron hat Quar­tals­zah­len vor­ge­legt, die die Er­war­tun­gen deut­lich über­tref­fen, mit einem Um­satz­wachs­tum, das al­lein in drei Mo­na­ten den ge­sam­ten Vor­jah­res­quar­tal­s­um­satz über­steigt1. Trei­ber ist vor allem der Um­satz im Re­chen­zen­trums­ge­schäft, der um das Elf­fa­che zu­ge­legt hat, an­ge­trie­ben durch die star­ke Nach­fra­ge nach KI-In­fra­s­truk­tur2. Die Brut­to­mar­ge des Kon­zerns auf DRAM- und NAND-Spei­cher er­reich­te dabei 87 Pro­zent3.

Zu­sätz­lich hat Mi­cron zahl­rei­che so­ge­nann­te Stra­te­gic Cu­sto­mer Agree­ments ab­ge­schlos­sen, von denen in­zwi­schen 26 Ver­trä­ge Um­sät­ze in Höhe meh­re­rer hun­dert Mil­li­ar­den US-Dol­lar bis über das Jahr 2030 hin­aus ab­si­chern sol­len3. Das Un­ter­neh­men geht zudem davon aus, dass die Spei­cher­knapp­heit 2027 noch gra­vie­r­en­der aus­fal­len wird als be­reits 20261. Die Aktie von Mi­cron ist im Jah­res­ver­lauf um mehr als 500 Pro­zent ge­stie­gen2.

Die po­si­ti­ven Zah­len und der op­ti­mis­ti­sche Aus­blick von Mi­cron wirk­ten sich auch auf asia­ti­sche Bör­sen aus: Der ja­pa­ni­sche Nik­kei-Index legte um mehr als drei Pro­zent zu, wobei ins­be­son­de­re Chi­pak­ti­en zu den größ­ten Ge­win­nern zähl­ten4.