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Sport

Donnerstag, 1. Oktober 2026 · 23:16 Uhr

DOSB-Präsident Weikert verzichtet auf erneute Kandidatur

Thomas Weikert tritt bei der DOSB-Präsidentenwahl im Dezember nicht erneut an, die Nachfolgesuche beginnt.

Tho­mas Wei­kert hat an­ge­kün­digt, bei der Wahl zum Prä­si­den­ten des Deut­schen Olym­pi­schen Sport­bun­des im De­zem­ber nicht er­neut zu kan­di­die­ren2. In einem In­ter­view äu­ßer­te er sich zu Kri­tik an sei­nem Füh­rungs­stil und be­zeich­ne­te seine bis­he­ri­ge Be­zah­lung als „un­ge­nü­gend“3. Damit ist die Suche nach einer neuen Füh­rungs­spit­ze des Ver­bands of­fi­zi­ell er­öff­net1.

Be­rich­ten zu­fol­ge wirkt die Neu­ord­nung an der DOSB-Spit­ze wie eine kon­zer­tier­te Ak­ti­on, bei der be­reits eine Fin­dungs­kom­mis­si­on und ein mög­li­ches „Schat­ten­ka­bi­nett“ ins Spiel ge­bracht wer­den1. Be­son­ders die Per­so­na­lie Mronz als mög­li­cher Nach­fol­ger sorgt für Ge­sprächss­toff, stößt je­doch auch auf Wi­der­stand in­ner­halb des Ver­bands1.

Wei­kerts Rü­ck­zug mar­kiert einen Ein­schnitt für den DOSB, der sich seit län­ge­rem mit Dis­kus­si­o­nen über Füh­rungs­struk­tur und Be­zah­lung sei­ner Spit­zen­funk­ti­o­näre aus­ein­an­der­setzt3. Wie die Nach­fol­ge­fra­ge letzt­lich ge­löst wird, bleibt bis zur Wahl im De­zem­ber offen1.