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Unterhaltung

Donnerstag, 1. Oktober 2026 · 04:55 Uhr

Fusion von Paramount und Warner Bros. Discovery endgültig genehmigt

Eine US-Richterin hat den Vergleich mit zwölf Bundesstaaten abgesegnet, womit die milliardenschwere Fusion von Paramount und Warner Bros. Discovery nun vollzogen werden kann.

Eine US-Rich­te­rin hat den Ver­gleich mit zwölf Bun­dess­taa­ten ge­neh­migt, so­dass der Über­nah­me von War­ner Bros. Dis­co­ve­ry durch Pa­ra­mount nun nichts mehr im Weg steht1. Die Trans­ak­ti­on hat laut Be­rich­ten ein Vo­lu­men von rund 110 bis 111 Mil­li­ar­den US-Dol­lar23. Damit ent­steht einer der größ­ten Me­di­en­kon­zer­ne der USA.

Noch vor Ab­schluss der Fu­si­on hat Pa­ra­mount die Füh­rungs­struk­tur neu ge­ord­net: Der bis­he­ri­ge Mat­tel-Chef Ynon Kreiz wird Co-CEO neben Pa­ra­mount-Chair­man und CEO David El­li­son34. El­li­son soll sich künf­tig auf lang­fris­ti­ge Stra­te­gie, kre­a­ti­ve Aus­rich­tung sowie Ta­lent- und Tech­no­lo­gie­fra­gen kon­zen­trie­ren, wäh­rend Kreiz das ope­ra­ti­ve Ta­ges­ge­schäft und die In­te­gra­ti­on der bei­den Un­ter­neh­men ver­ant­wor­tet3. Beide sol­len künf­tig ge­mein­sam über das fu­sio­nier­te Un­ter­neh­men be­rich­ten34.

Die Ent­schei­dung stößt nicht über­all auf Zu­stim­mung. Schau­spie­ler Mark Ruf­fa­lo, ein pro­mi­nen­ter Kri­ti­ker des Zu­sam­menschlus­ses, be­zeich­ne­te den Deal öf­fent­lich als schlecht für das Land und warn­te vor Ein­schrän­kun­gen von Kre­a­ti­vi­tät, Mei­nungs­frei­heit und Ar­beits­platz­ver­lus­ten2. Der Wi­der­spruch zwi­schen be­hörd­li­cher Ge­neh­mi­gung und öf­fent­li­cher Kri­tik pro­mi­nen­ter Bran­chen­stim­men bleibt damit be­ste­hen.