Stand: Do 01.10. · 06:31
Automotive

Donnerstag, 1. Oktober 2026 · 02:00 Uhr

Hyundai will mit Milliardeninvestitionen amerikanischer werden als US-Hersteller

Hyundai investiert über 26 Milliarden Dollar in US-Produktion und will bis 2030 vier Fünftel seiner Nordamerika-Verkäufe lokal fertigen.

Hyun­dai-Chef Jose Muñoz hat an­ge­kün­digt, dass sein Un­ter­neh­men künf­tig „ame­ri­ka­ni­scher“ sein werde als man­che US-Her­stel­ler selbst1. Grund­la­ge dafür sind In­ves­ti­ti­o­nen von mehr als 26 Mil­li­ar­den Dol­lar in die nord­ame­ri­ka­ni­sche Pro­duk­ti­on, die im Au­gust an­ge­kün­digt wur­den, sowie rund 500 Mil­li­o­nen Dol­lar zu­sätz­lich für Werke in Ala­ba­ma1.

Kern­stück der US-Stra­te­gie ist das Werk HMGMA in Geor­gia, des­sen Jah­res­ka­pa­zi­tät bis 2028 auf 700.000 bis 800.000 Fahr­zeu­ge stei­gen soll1. In Ala­ba­ma will Hyun­dai zudem die Fer­ti­gung neuer Mo­to­ren und Hy­brid­kom­po­nen­ten aus­bau­en und dort unter an­de­rem den Tuc­son Hy­brid sowie den Santa Fe pro­du­zie­ren1.

Bis 2030 plant der Kon­zern 58 neue oder über­a­r­bei­te­te Mo­del­le für Nord­ame­ri­ka, dar­un­ter einen lei­ter­rah­men­ba­sier­ten Pick-up, der gegen Ford Ran­ger, To­yo­ta Ta­co­ma oder Che­vro­let Co­lo­ra­do an­tre­ten soll1. Ziel ist, 80 Pro­zent der in Nord­ame­ri­ka ver­kauf­ten Fahr­zeu­ge auch dort zu bauen – Muñoz hofft, dass Hyun­dai damit lang­fris­tig als Teil des „ame­ri­ka­ni­schen Traums“ wahr­ge­nom­men wird1.