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KI

Donnerstag, 1. Oktober 2026 · 02:17 Uhr

Kalifornien verbietet KI-gesteuerte Entlassungen am Arbeitsplatz

Gouverneur Gavin Newsom hat Gesetze unterschrieben, die kalifornische Arbeitnehmer vor KI-gestützten Entlassungen und Überwachung schützen sollen.

Ka­li­for­ni­ens Gou­ver­neur Gavin New­som hat neue Ge­set­ze un­ter­zeich­net, die Be­schäf­tig­te vor Ri­si­ken durch künst­li­che In­tel­li­genz am Ar­beits­platz schüt­zen sol­len, dar­un­ter Job­ver­lus­te und Über­wa­chung1. Die Re­ge­lun­gen ver­bie­ten es Ar­beit­ge­bern, mit­hil­fe bio­me­tri­scher Daten den emo­ti­o­na­len Zu­stand von Mit­a­r­bei­ten­den durch KI vor­her­zu­sa­gen1. Zudem müs­sen Un­ter­neh­men Be­schäf­tig­te schrift­lich in­for­mie­ren, wenn KI für Mas­sen­ent­las­sun­gen ver­ant­wort­lich ist, und dür­fen sich bei Kün­di­gungs­ent­schei­dun­gen nicht al­lein auf KI-Sys­te­me ver­las­sen1.

Ka­li­for­ni­en ist damit der erste US-Bun­dess­taat, der so­ge­nann­te „Robo-Bosse“ per Ge­setz von Ent­las­sungs­ent­schei­dun­gen aus­schließt2. Be­mer­kens­wert ist, dass New­som ein ähn­li­ches Vor­ha­ben zuvor per Veto ge­stoppt hatte, nun aber sei­nen Kurs än­der­te2. New­som nutz­te die Un­ter­zeich­nung zu­gleich, um die Bun­des­re­gie­rung unter Do­nald Trump scha­rf zu kri­ti­sie­ren, da diese bis­lang keine um­fas­sen­de bun­des­wei­te KI-Re­gu­lie­rung auf den Weg ge­bracht habe1.