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Weltgeschehen

Donnerstag, 1. Oktober 2026 · 21:59 Uhr

Netanjahu sieht islamistische Motive hinter Flydubai-Angriff

Nach dem gescheiterten Angriff eines Co-Piloten auf einen Flydubai-Flug äußert sich Israels Premier Netanjahu zu dessen mutmaßlicher Radikalisierung.

Is­ra­els Pre­mi­er­mi­nis­ter Ben­ja­min Ne­tan­ja­hu er­klär­te, der Co-Pilot eines Fly­du­bai-Flugs nach Tel Aviv habe ein­deu­tig ver­sucht, das Flug­zeug zum Ab­sturz zu brin­gen, und sei is­la­mis­tisch ra­di­ka­li­siert ge­we­sen12. Der fest­ge­nom­me­ne Co-Pilot wurde in­zwi­schen von Saudi-Ara­bi­en in die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te über­stellt, auch der ver­letz­te Ka­pi­tän be­fin­det sich dort3.

Ein Pas­sa­gier soll den Co-Pi­lo­ten wäh­rend der dra­ma­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung im Cock­pit in einen Wür­ge­griff ge­nom­men und so Schlim­me­res ver­hin­dert haben5. Der in­di­sche Ka­pi­tän Smit Machch­har, der bei dem An­griff ver­letzt wurde, wird in Be­rich­ten als „Held“ be­zeich­net6.

Trotz Ne­tan­ja­hus Ein­schät­zung blei­ben zen­tra­le Fra­gen zu Motiv und ge­nau­em Ab­lauf der Tat wei­ter­hin un­ge­klärt5. Gleich­zei­tig ver­su­chen is­ra­e­li­sche Po­li­ti­ker, den Vor­fall im lau­fen­den Wahl­kampf po­li­tisch zu nut­zen4.