Donnerstag, 1. Oktober 2026 · 21:59 Uhr
Netanjahu sieht islamistische Motive hinter Flydubai-Angriff
Nach dem gescheiterten Angriff eines Co-Piloten auf einen Flydubai-Flug äußert sich Israels Premier Netanjahu zu dessen mutmaßlicher Radikalisierung.
- 1bbc.co.uk
- 2tagesschau.de
- 3zeit.de
- 4spiegel.de
- 5faz.net
- 6bbc.co.uk
- 7spiegel.de
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Israels Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte, der Co-Pilot eines Flydubai-Flugs nach Tel Aviv habe eindeutig versucht, das Flugzeug zum Absturz zu bringen, und sei islamistisch radikalisiert gewesen12. Der festgenommene Co-Pilot wurde inzwischen von Saudi-Arabien in die Vereinigten Arabischen Emirate überstellt, auch der verletzte Kapitän befindet sich dort3.
Ein Passagier soll den Co-Piloten während der dramatischen Auseinandersetzung im Cockpit in einen Würgegriff genommen und so Schlimmeres verhindert haben5. Der indische Kapitän Smit Machchhar, der bei dem Angriff verletzt wurde, wird in Berichten als „Held“ bezeichnet6.
Trotz Netanjahus Einschätzung bleiben zentrale Fragen zu Motiv und genauem Ablauf der Tat weiterhin ungeklärt5. Gleichzeitig versuchen israelische Politiker, den Vorfall im laufenden Wahlkampf politisch zu nutzen4.