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Weltgeschehen

Donnerstag, 1. Oktober 2026 · 06:13 Uhr

Oberster US-Gerichtshof erlaubt Hinrichtung von Christa Pike

Nach kurzzeitigem Aufschub hat der Supreme Court die Hinrichtung der Todeskandidatin Christa Pike in Tennessee freigegeben, die zwei Giftspritzen überlebte.

Der Obers­te Ge­richts­hof der USA hat ent­schie­den, dass die Hin­rich­tung von Chris­ta Pike in Ten­nes­see recht­mä­ßig ist, nach­dem ein Ge­richt die Voll­stre­ckung zuvor vor­über­ge­hend ge­stoppt hatte23. Pike wäre die erste Frau seit über 200 Jah­ren ge­we­sen, die in Ten­nes­see hin­ge­rich­tet wird3. Nach An­ga­ben ihres An­walts über­leb­te sie zwei Sprit­zen mit dem Be­täu­bungs­mit­tel Pentoba­r­bi­tal und wurde an­schlie­ßend mit le­bens­er­hal­ten­den Maß­nah­men ins Kran­ken­haus ge­bracht1.

Pike war wegen Mor­des an einer 19-Jäh­ri­gen zum Tode ver­ur­teilt wor­den3. Meh­re­re Rich­te­rin­nen des Su­preme Court äu­ßer­ten trotz der Frei­ga­be Kri­tik an der Ent­schei­dung2.

Die Ab­fol­ge der Er­eig­nis­se zeigt einen deut­li­chen Wi­der­spruch zwi­schen den Quel­len: Wäh­rend ein Ge­richt die Hin­rich­tung zu­nächst aus­setz­te3, er­laub­te der Su­preme Court sie kurz dar­auf2, und die tat­säch­li­che Voll­stre­ckung scheint laut An­walt fehl­ge­schla­gen zu sein1.