Donnerstag, 1. Oktober 2026 · 02:51 Uhr
Schweizer Gletscher verlieren 2026 historisch viel Eis
Nach einem der heißesten Sommer seit 1864 melden Forschende einen beispiellosen Eisschwund der Schweizer Gletscher mit Folgen für die Wasserversorgung.
Schweizer Gletscher haben laut Forschenden einen beispiellosen Massenverlust erlitten, der als 'katastrophal' bezeichnet wird2. Innerhalb von nur fünf Jahren ging fast ein Fünftel der Eismasse verloren, begünstigt durch den heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen 18641.
Wissenschaftler sehen in diesem Tempo keine Überraschung mehr, sondern eine direkte Folge des fortschreitenden Klimawandels2. Für einige Gletscher gilt das Ende als bereits absehbar, da ihre Eismassen zu stark geschrumpft sind, um sich zu erholen1.
Der Rückgang der Gletscher hat auch direkte Auswirkungen auf die Wasserversorgung in betroffenen Regionen, da Gletscherschmelzwasser eine wichtige Ressource für Flüsse und Trinkwasser darstellt2.