Stand: Fr 02.10. · 06:31
Wirtschaft & Finanzen

Donnerstag, 1. Oktober 2026 · 21:10 Uhr

Steigende Ölpreise und Anleiherenditen belasten Aktienmärkte

Steigende Energiepreise und Anleiherenditen haben den DAX unter die 25.000-Punkte-Marke gedrückt, während die Wall Street kaum reagierte.

Der DAX ist erst­mals seit Juli unter die psy­cho­lo­gisch wich­ti­ge Marke von 25.000 Punk­ten ge­fal­len23. Als Be­las­tungs­fak­to­ren gel­ten stei­gen­de Ener­gie­prei­se sowie wei­ter an­zie­hen­de An­lei­he­ren­di­ten23. Die US-An­lei­he­ren­di­ten er­reich­ten dabei den höchs­ten Stand seit 20021.

An der Wall Street zeig­te sich die Lage un­ein­heit­li­cher: Dow Jones, S&P 500 und Nas­daq schlos­sen kaum ver­än­dert, ob­wohl auch dort die Öl­prei­se stie­gen1. Die Hoff­nung auf einen ge­rin­ge­ren Zins­schritt im wei­te­ren Jah­res­ver­lauf stütz­te dort of­fen­bar die Stim­mung der An­le­ger1.

Bei den Öl­prei­s­an­ga­ben zei­gen sich Un­ter­schie­de zwi­schen den Quel­len: Wäh­rend eine Quel­le le­dig­lich von stei­gen­den Öl­prei­sen spricht1, nennt eine an­de­re kon­kret einen Preis von wie­der über 100 Dol­lar3. Ins­ge­samt ver­deut­licht die Ent­wick­lung, wie eng Ener­gie­prei­se, Zins­er­war­tun­gen und Ak­ti­en­märk­te der­zeit mit­ein­an­der ver­floch­ten sind23.