Donnerstag, 1. Oktober 2026 · 21:10 Uhr
Steigende Ölpreise und Anleiherenditen belasten Aktienmärkte
Steigende Energiepreise und Anleiherenditen haben den DAX unter die 25.000-Punkte-Marke gedrückt, während die Wall Street kaum reagierte.
Der DAX ist erstmals seit Juli unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten gefallen23. Als Belastungsfaktoren gelten steigende Energiepreise sowie weiter anziehende Anleiherenditen23. Die US-Anleiherenditen erreichten dabei den höchsten Stand seit 20021.
An der Wall Street zeigte sich die Lage uneinheitlicher: Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq schlossen kaum verändert, obwohl auch dort die Ölpreise stiegen1. Die Hoffnung auf einen geringeren Zinsschritt im weiteren Jahresverlauf stützte dort offenbar die Stimmung der Anleger1.
Bei den Ölpreisangaben zeigen sich Unterschiede zwischen den Quellen: Während eine Quelle lediglich von steigenden Ölpreisen spricht1, nennt eine andere konkret einen Preis von wieder über 100 Dollar3. Insgesamt verdeutlicht die Entwicklung, wie eng Energiepreise, Zinserwartungen und Aktienmärkte derzeit miteinander verflochten sind23.