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Wirtschaft & Finanzen

Donnerstag, 1. Oktober 2026 · 23:17 Uhr

US-Anleiherenditen steigen auf höchsten Stand seit Jahrzehnten

Die Renditen von US-Staatsanleihen sind auf den höchsten Stand seit 2002 gestiegen, während ein Bericht von sinkenden Renditen spricht.

An den Fi­nanz­märk­ten sorgt ein star­ker Aus­ver­kauf von US-Staats­an­lei­hen für Un­ru­he: Die Ren­di­te zehn­jäh­ri­ger An­lei­hen stieg auf den höchs­ten Stand seit dem Jahr 20022. Im drit­ten Quar­tal legte die Ren­di­te so stark zu wie zu­letzt 1994, be­glei­tet von deut­li­chen Kurs­ver­lus­ten bei US-Staats­bonds3. Al­ler­dings be­rich­tet eine wei­te­re Quel­le, die Ren­di­ten seien von mehr­jäh­ri­gen Höchst­stän­den ge­fal­len, da In­ves­to­ren wei­ter­hin Staats­an­lei­hen ver­kauf­ten1 – ein Wi­der­spruch zu den An­ga­ben zu neuen Höchst­stän­den.

Der mas­si­ve Ren­di­tean­stieg spie­gelt die an­hal­ten­den Ver­käu­fe von Staats­an­lei­hen wider und gilt als Aus­druck wach­sen­der Un­si­cher­heit an den Märk­ten13. Die Ent­wick­lung hat auch Aus­wir­kun­gen über die USA hin­aus, ins­be­son­de­re für die Fi­nanz­märk­te in Deut­sch­land2.

Ana­lys­ten sehen in dem fa­ta­len Quar­tal für US-Staats­bonds ein Warn­si­gnal für wei­te­re Markt­tur­bu­len­zen, deren Fol­gen für Ak­ti­en- und An­lei­he­märk­te noch nicht voll­stän­dig ab­seh­bar sind3.