Freitag, 2. Oktober 2026 · 14:40 Uhr
Erstmals in Deutschland erworbene Sindbis-Virus-Infektion bestätigt
In Deutschland wurde erstmals eine im Inland erworbene Infektion mit dem mückenübertragenen Sindbis-Virus nachgewiesen, das oft langanhaltende Gelenkschmerzen verursacht.
Erstmals ist in Deutschland eine Übertragung des Sindbis-Virus nachgewiesen worden, die im Inland erfolgte1. Das Virus wird durch Mücken übertragen und kann bei Betroffenen zu langanhaltenden Gelenkschmerzen führen1.
Bislang war das Sindbis-Fieber vor allem aus nordeuropäischen Ländern wie Schweden und Finnland sowie aus Teilen Afrikas und Asiens bekannt1. Der nun dokumentierte Fall deutet darauf hin, dass sich die Verbreitungsgebiete mückenübertragener Krankheitserreger möglicherweise auch auf Mitteleuropa ausweiten1.
Experten beobachten solche Entwicklungen im Zusammenhang mit veränderten klimatischen Bedingungen, die Mückenpopulationen und deren Verbreitungsräume beeinflussen können1. Der Fall könnte Anlass für eine verstärkte Überwachung mückenübertragener Erkrankungen in Deutschland sein1.