Stand: Sa 03.10. · 06:31
Weltgeschehen

Freitag, 2. Oktober 2026 · 22:25 Uhr

G7-Staaten geben große Öl- und Dieselreserven frei

Die G7-Staaten wollen wegen stark schwankender Energiepreise bis zu 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel aus Reserven freigeben.

Die G7-Staa­ten haben sich auf die ge­mein­sa­me Frei­ga­be von bis zu 100 Mil­li­o­nen Bar­rel Die­sel und Rohöl ver­stän­digt, ver­teilt über die kom­men­den vier Mo­na­te126. Ziel ist es, wei­te­ren Preiss­pit­zen auf den Ener­gie­märk­ten ent­ge­gen­zu­wir­ken, nach­dem Krie­ge in Eu­r­o­pa und im Nahen Osten das An­ge­bot ver­knappt hat­ten36.

Vor­aus­ge­gan­gen war mas­si­ver Druck der USA, ins­be­son­de­re auf die eu­ro­pä­i­schen G7-Part­ner, da US-Prä­si­dent Trump mit einem Ex­port­ver­bot für Die­sel ge­droht hatte145. In den USA sind die hohen Sprit­prei­se in­nen­po­li­tisch ein hei­k­les Thema für Trump4. Die In­dus­tri­e­staa­ten be­grün­de­ten ihre Ent­schei­dung mit „bei­spiel­lo­sen Schwan­kun­gen“ auf den Öl­märk­ten6.

Mit der Ver­ein­ba­rung ist ein an­ge­droh­tes US-Ex­port­ver­bot für Die­sel vor­erst vom Tisch, was vor allem in Eu­r­o­pa für Er­leich­te­rung sor­gen dürf­te36. Die EU-Staa­ten hat­ten be­reits Kri­sen­ge­sprä­che über die stei­gen­den Die­sel­prei­se an­ge­setzt, da Be­ob­ach­ter einen mög­li­chen Scha­den für die eu­ro­pä­i­sche Kon­junk­tur be­fürch­te­ten3.