Stand: Fr 02.10. · 06:31
Weltgeschehen

Freitag, 2. Oktober 2026 · 04:11 Uhr

Hinrichtung in Tennessee scheitert, Verurteilte überlebt zwei Giftspritzen

Nach einer gescheiterten Hinrichtung mit zwei Giftinjektionen liegt die verurteilte Mörderin Christa Pike in kritischem Zustand im Krankenhaus.

Die in Ten­nes­see zum Tode ver­ur­teil­te Chris­ta Pike hat zwei Gif­t­in­jek­ti­o­nen über­lebt und be­fin­det sich seit­her in einem Kran­ken­haus, ihr Zu­stand wird als kri­tisch be­schrie­ben34. Ihre An­wäl­te wis­sen nach ei­ge­nen An­ga­ben nicht genau, wo sie un­ter­ge­bracht ist, und for­dern eine Um­wand­lung der To­dess­tra­fe24.

Der Fall hat in­ter­na­ti­o­nal Auf­se­hen er­regt und eine neue De­bat­te über die To­dess­tra­fe in den USA aus­ge­löst, Men­schen­recht­ler for­dern deren Ab­schaf­fung5. Un­klar bleibt bis­lang, was genau bei der In­jek­ti­on schief­ge­lau­fen ist und wel­che Kon­se­quen­zen das für künf­ti­ge Hin­rich­tun­gen hat1.

Ein Phar­ma­ko­lo­ge er­klärt, dass das Über­le­ben zwei­er Gift­sprit­zen me­di­zi­nisch mög­lich sei und mit wei­te­ren ähn­li­chen Fäl­len zu rech­nen sei, etwa wegen feh­ler­haf­ter Ve­nen­zu­gän­ge oder falscher Do­sie­rung6. Die ge­nau­en Um­stän­de des Vor­falls wer­den nun un­ter­sucht1.