Freitag, 2. Oktober 2026 · 04:11 Uhr
Hinrichtung in Tennessee scheitert, Verurteilte überlebt zwei Giftspritzen
Nach einer gescheiterten Hinrichtung mit zwei Giftinjektionen liegt die verurteilte Mörderin Christa Pike in kritischem Zustand im Krankenhaus.
Die in Tennessee zum Tode verurteilte Christa Pike hat zwei Giftinjektionen überlebt und befindet sich seither in einem Krankenhaus, ihr Zustand wird als kritisch beschrieben34. Ihre Anwälte wissen nach eigenen Angaben nicht genau, wo sie untergebracht ist, und fordern eine Umwandlung der Todesstrafe24.
Der Fall hat international Aufsehen erregt und eine neue Debatte über die Todesstrafe in den USA ausgelöst, Menschenrechtler fordern deren Abschaffung5. Unklar bleibt bislang, was genau bei der Injektion schiefgelaufen ist und welche Konsequenzen das für künftige Hinrichtungen hat1.
Ein Pharmakologe erklärt, dass das Überleben zweier Giftspritzen medizinisch möglich sei und mit weiteren ähnlichen Fällen zu rechnen sei, etwa wegen fehlerhafter Venenzugänge oder falscher Dosierung6. Die genauen Umstände des Vorfalls werden nun untersucht1.