Stand: Sa 03.10. · 06:31
Wirtschaft & Finanzen

Freitag, 2. Oktober 2026 · 13:15 Uhr

Inflation im Euroraum steigt überraschend auf 3,8 Prozent

Die Inflation in der Eurozone ist im September unerwartet stark auf 3,8 Prozent gestiegen, den höchsten Stand seit drei Jahren.

Die In­fla­ti­ons­ra­te im Eu­roraum ist im Sep­tem­ber auf 3,8 Pro­zent ge­stie­gen und damit stär­ker als von Öko­no­men er­war­tet123. Das ist der höchs­te Stand seit Sep­tem­ber 20232.

Als Haupt­trei­ber gel­ten un­ter­schied­li­che Fak­to­ren: Wäh­rend ein Be­richt vor allem hohe Ener­gie­prei­se ver­ant­wort­lich macht2, ver­weist eine an­de­re Quel­le auf die Po­li­tik von US-Prä­si­dent Do­nald Trump als we­sent­li­chen Grund1. Diese wi­der­sprüch­li­chen Er­klä­rungs­an­sät­ze zei­gen, wie un­klar die ge­naue Ur­sa­che der­zeit ein­ge­schätzt wird.

Zu­sätz­lich ver­schärft sich die Lage durch po­li­ti­sche Un­si­cher­heit in Frank­reich, was die Si­tua­ti­on für die Eu­ro­pä­i­sche Zen­tral­bank zu­sätz­lich er­schwert3. Die EZB steht damit zwi­schen stei­gen­den Ver­brau­cher­prei­sen und Span­nun­gen an den An­lei­he­märk­ten3.