Stand: So 04.10. · 06:31
Weltgeschehen

Samstag, 3. Oktober 2026 · 19:48 Uhr

Gefängnischef tritt nach gescheiterter Hinrichtung in Tennessee zurück

Nach der missglückten Hinrichtung von Christa Pike, die nun im Koma liegt, ist der Chef der zuständigen Gefängnisbehörde zurückgetreten.

Nach einer ge­schei­ter­ten Hin­rich­tung der zum Tode ver­ur­teil­ten Chris­ta Pike in Ten­nes­see ist der Chef der zu­stän­di­gen Ge­fäng­nis­be­hör­de zu­rück­ge­tre­ten13. Pike über­leb­te zwei Gift­sprit­zen und liegt nun im kri­ti­schen Zu­stand im Koma, künst­lich be­at­met in einem Kran­ken­haus23. Ihre An­wäl­te er­klär­ten, das Ver­sa­gen gehe weit über die Ver­ant­wor­tung einer ein­zel­nen Per­son hin­aus, und spra­chen von Fol­ter13.

Nach dem Vor­fall gerät nun das be­tei­lig­te Voll­zugs­per­so­nal stär­ker in den Fokus der Er­mitt­lun­gen2. Der Rück­tritt des Be­hör­den­chefs gilt als erste per­so­nel­le Kon­se­quenz aus dem Vor­fall, wei­te­re Un­ter­su­chun­gen zu den Ab­läu­fen bei der Hin­rich­tung wer­den er­war­tet3.