Samstag, 3. Oktober 2026 · 19:48 Uhr
Gefängnischef tritt nach gescheiterter Hinrichtung in Tennessee zurück
Nach der missglückten Hinrichtung von Christa Pike, die nun im Koma liegt, ist der Chef der zuständigen Gefängnisbehörde zurückgetreten.
Nach einer gescheiterten Hinrichtung der zum Tode verurteilten Christa Pike in Tennessee ist der Chef der zuständigen Gefängnisbehörde zurückgetreten13. Pike überlebte zwei Giftspritzen und liegt nun im kritischen Zustand im Koma, künstlich beatmet in einem Krankenhaus23. Ihre Anwälte erklärten, das Versagen gehe weit über die Verantwortung einer einzelnen Person hinaus, und sprachen von Folter13.
Nach dem Vorfall gerät nun das beteiligte Vollzugspersonal stärker in den Fokus der Ermittlungen2. Der Rücktritt des Behördenchefs gilt als erste personelle Konsequenz aus dem Vorfall, weitere Untersuchungen zu den Abläufen bei der Hinrichtung werden erwartet3.