Stand: So 04.10. · 06:31
Unterhaltung

Samstag, 3. Oktober 2026 · 14:30 Uhr

Speicherhersteller Micron warnt vor RAM-Knappheit bis 2028

Der Chiphersteller Micron rechnet mit einer anhaltenden Arbeitsspeicher-Knappheit, die Preise könnten bis mindestens 2027 oder 2028 hoch bleiben.

Mi­cron hat ge­gen­über In­ves­to­ren er­klärt, dass die welt­wei­te Nach­fra­ge nach RAM-Spei­cher das An­ge­bot noch für meh­re­re Jahre über­stei­gen wird12. Laut Un­ter­neh­men­s­an­ga­ben ist die Pro­duk­ti­on für das kom­men­de Jahr be­reits größ­ten­teils ver­kauft2. Das deu­tet dar­auf hin, dass sich die Eng­päs­se nicht kurz­fris­tig auf­lö­sen wer­den12.

Für Ga­ming-PC-Nut­zer, die ihre Sys­te­me 2027 auf­rüs­ten möch­ten, könn­te das be­deu­ten, dass Ar­beitsspei­cher teu­rer wird als er­war­tet1. Mi­cron nennt unter an­de­rem ge­stie­ge­ne Nach­fra­ge als einen der Haupt­grün­de für die Ent­wick­lung1. Der Mi­cron-CEO geht laut Eu­ro­ga­mer sogar davon aus, dass die Knapp­heit bis ins Jahr 2028 an­hal­ten könn­te2.

Die Aus­sa­gen bei­der Quel­len de­cken sich im Kern, un­ter­schei­den sich aber im ge­nann­ten Zeit­ho­ri­zont: Wäh­rend die eine Quel­le von 2027 spricht, nennt die an­de­re das Jahr 2028 als Ende der Eng­päs­se12. Ver­brau­cher soll­ten sich dem­nach auf eine län­ge­re Phase hoher Prei­se ein­stel­len12.