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Wissenschaft

Sonntag, 4. Oktober 2026 · 13:28 Uhr

Darmbakterien als möglicher Indikator für Hirnalterung

Eine UCLA-Studie verbindet bestimmte Darmbakterien mit schnellerer Hirnalterung und schlechterer Gedächtnisleistung [1].

Eine Stu­die der UCLA zeigt einen Zu­sam­men­hang zwi­schen be­stimm­ten Darm­bak­te­ri­en und ihren Stoff­wech­sel­pro­duk­ten mit einer schnel­le­ren Al­te­rung des Ge­hirns1. Men­schen, deren Ge­hirn laut Scans älter wirk­te als ihr tat­säch­li­ches Alter, zeig­ten zu­gleich schlech­te­re Werte bei Ge­dächt­nis, Kon­zen­tra­ti­on und Stim­mung1.

Die For­scher ver­mu­ten, dass sich sol­che bio­lo­gi­schen An­zei­chen von Hir­nal­te­rung be­reits Jahr­zehn­te vor dem Auf­tre­ten deut­li­cher Sym­pto­me zei­gen könn­ten1. Das würde be­deu­ten, dass der Zu­stand der Darm­flo­ra mög­li­cher­wei­se früh­zei­tig Hin­wei­se auf spä­te­re ko­gni­ti­ve Pro­ble­me lie­fert1.

Die Au­to­ren sehen darin einen po­ten­zi­el­len An­satz­punkt für Prä­ven­ti­on, etwa durch ge­ziel­te Be­ein­flus­sung der Darm­bak­te­ri­en1. Wel­che kon­kre­ten Me­cha­nis­men da­hin­ter­ste­hen und ob eine ur­säch­li­che Be­zie­hung be­steht, bleibt aber noch zu klä­ren1.