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Technik

Sonntag, 4. Oktober 2026 · 21:37 Uhr

Geschwärzte Dokumente enthüllen Wasser- und Stromverbrauch von Google-Rechenzentrum

Eine fehlerhafte Schwärzung öffentlicher Dokumente legte Verbrauchsdaten eines Google-Rechenzentrums in Lincoln offen und wirft neue Fragen auf.

Durch eine un­zu­rei­chen­de Schwär­zung von Do­ku­men­ten wur­den De­tails zum Was­ser- und Strom­ver­brauch eines Goo­gle-Re­chen­zen­trums in Lin­coln öf­fent­lich zu­gäng­lich1. Die Panne sorg­te in der Nut­zer-Com­mu­ni­ty für er­heb­li­ches In­ter­es­se, wie die hohe Zahl an Kom­men­ta­ren auf der Dis­kus­si­ons­platt­form zeigt1. Lo­ka­le Be­hör­den und Be­ob­ach­ter wer­fen nun Fra­gen zur Trans­pa­renz des Un­ter­neh­mens auf1.

Der Vor­fall reiht sich in eine wach­sen­de De­bat­te über den Res­sour­cen­ver­brauch gro­ßer Re­chen­zen­tren ein, die durch den KI-Boom zu­neh­mend Strom und Kühl­was­ser be­nö­ti­gen1. Kri­ti­ker be­män­geln, dass ge­naue Ver­brauchs­zah­len oft hin­ter Ge­schäfts­ge­heim­nis­sen ver­bor­gen blei­ben, ob­wohl sie für lo­ka­le In­fra­s­truk­tur­pla­nung re­le­vant sind1. Die ver­se­hent­li­che Of­fen­le­gung lie­fert damit sel­te­ne Ein­bli­cke in tat­säch­li­che Be­triebs­da­ten eines Hy­pers­ca­le-Re­chen­zen­trums1.

Offen bleibt laut Be­rich­ten, wie re­prä­sen­ta­tiv die ver­öf­fent­lich­ten Zah­len für an­de­re Stand­orte sind und ob wei­te­re Do­ku­men­te ähn­li­che In­for­ma­ti­o­nen preis­ge­ben könn­ten1.