Sonntag, 4. Oktober 2026 · 05:42 Uhr
Massenproteste in Spanien gegen Wohnungsnot und gescheiterte Mietdekrete
Nach dem Scheitern von Mietdekreten im Parlament gingen landesweit Zehntausende bis Hunderttausende Menschen gegen die Wohnungsnot auf die Straße.
In Spanien haben am Samstag landesweit mehr als 50 Proteste gegen die Wohnungsnot stattgefunden, nachdem die Regierung mit geplanten Mietdekreten im Parlament gescheitert war134. Die Demonstranten fordern besseren Mieterschutz und bezahlbaren Wohnraum34. Bei den Teilnehmerzahlen allein in Madrid gehen die Angaben weit auseinander: Veranstalter sprechen von rund 500.000 Menschen, die Regierung von lediglich 70.0002.
Hintergrund der Proteste ist die zunehmende Wut über explodierende Mieten und fehlenden Wohnraum in spanischen Großstädten1. Das Scheitern der Dekrete im Kongress hat die politische Lage zusätzlich verschärft5.
Inzwischen kursieren Spekulationen über mögliche Neuwahlen, da die Regierung durch die Niederlage im Parlament unter Druck geraten ist25. Beobachter sehen in der Wohnungskrise ein zentrales Thema, das die politische Stabilität Spaniens herausfordern könnte5.