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Sonntag, 4. Oktober 2026 · 17:15 Uhr

Niederlande wechseln nach Microsoft-Sperre zu quelloffener Software

Nachdem Microsoft das Postfach eines Chefanklägers sperrte, baut die niederländische Regierung eine quelloffene Arbeitsumgebung für die Verwaltung auf.

Die nie­der­län­di­sche Re­gie­rung ent­wi­ckelt eine quel­l­of­fe­ne Ar­beit­s­um­ge­bung für die öf­fent­li­che Ver­wal­tung1. Aus­lö­ser war ein Vor­fall, bei dem Mi­cro­soft das E-Mail-Post­fach des Chef­an­klä­gers am In­ter­na­ti­o­na­len Straf­ge­richts­hof sperr­te1. Die­ser Ein­griff wird als Weck­ruf für die Ab­hän­gig­keit von US-Tech­no­lo­gie­kon­zer­nen be­schrie­ben1.

Die ge­plan­te Linux-ba­sier­te Lö­sung soll die di­gi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät der nie­der­län­di­schen Ver­wal­tung stär­ken und Ab­hän­gig­kei­ten von ein­zel­nen An­bie­tern ver­rin­gern1. Der Schritt reiht sich damit in eine brei­te­re eu­ro­pä­i­sche De­bat­te über tech­no­lo­gi­sche Un­ab­hän­gig­keit von US-Kon­zer­nen ein1.