Sonntag, 4. Oktober 2026 · 23:25 Uhr
Politisch aufgeladenes Nations-League-Duell Irland gegen Israel endet remis
Das Nations-League-Spiel zwischen Irland und Israel endet torlos, begleitet von politischen Spannungen und einem Eklat vor der Partie.
Das Nations-League-Spiel zwischen Irland und Israel endete erneut ohne Sieger und wurde von unschönen Szenen begleitet1. Die Partie fand aus Sicherheitsgründen in Serbien statt, da die Stimmung im Vorfeld besonders aufgeladen war4. Irlands Trainer Heimir Hallgrímsson forderte die Uefa auf, sein Team künftig von Israel fernzuhalten, nachdem es offenbar zu einem Vorfall in der Halbzeitpause gekommen war, bei dem ein Mitglied seines Trainerstabs angeblich von einem israelischen Spieler angespuckt wurde3.
Bereits vor dem Spiel war eine Pressekonferenz nach einer kontroversen Frage eines Journalisten abgebrochen worden6. Die politische Brisanz der Begegnung resultiert aus Irlands klarer Positionierung im Nahostkonflikt auf Seiten der Palästinenser, was zu Boykottaufrufen und symbolischen Gesten wie gesenkten Köpfen bei der Hymne führte5. Israelische Spieler trugen ihrerseits Armbinden zum Gedenken an die Opfer des Terrors vom 7. Oktober4.
Während Irland und Israel sich sportlich neutralisierten, nutzte Portugal auch ohne Cristiano Ronaldo die Gelegenheit, makellos ins Viertelfinale einzuziehen2. Die Niederlande profitierten unterdessen vom Remis der deutschen Mannschaft in einem anderen Spiel2.