Sonntag, 4. Oktober 2026 · 13:01 Uhr
Smart-Meter-Rollout in Deutschland bleibt weit hinter den Zielen zurück
Nur 5,9 Prozent aller Messstellen sind digitalisiert, die Bundesnetzagentur geht nun gegen säumige Betreiber vor.
Der Ausbau intelligenter Stromzähler in Deutschland kommt weiterhin nur langsam voran: Lediglich 5,9 Prozent aller Messstellen sind bislang digitalisiert1. Angesichts dieser geringen Quote hat die Bundesnetzagentur Aufsichtsverfahren gegen Betreiber eingeleitet, die ihre gesetzlichen Pflichten nicht erfüllen1. Der schleppende Fortschritt gefährdet damit ursprünglich gesetzte Ausbauziele1.
Smart Meter gelten als wichtige Voraussetzung für eine flexible, digitalisierte Energiewende, da sie eine genauere Steuerung von Verbrauch und Einspeisung ermöglichen1. Die Verzögerungen bei der Umsetzung erschweren jedoch Fortschritte bei Themen wie dynamischen Stromtarifen oder einer besseren Netzsteuerung1. Die Aufsichtsverfahren sollen nun Druck auf die Messstellenbetreiber ausüben, den Rollout zu beschleunigen1.