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Technik

Montag, 5. Oktober 2026 · 16:56 Uhr

China hortet laut US-Bericht Hunderte ASML-Chipmaschinen

Ein US-Report beziffert erstmals, wie viele Lithografie-Systeme von ASML China seit den Exportbeschränkungen gehortet hat.

Ein neuer US-Be­richt be­zif­fert erst­mals kon­kret, wie viele Li­tho­gra­fie-Ma­schi­nen des nie­der­län­di­schen Her­stel­lers ASML nach China ge­lie­fert wur­den: mehr als 300 Sys­te­me12. China hat diese Ge­rä­te dem­nach in den ver­gan­ge­nen Jah­ren aus Sorge vor einer wei­te­ren Ver­schär­fung der US-Ex­port­kon­trol­len ge­kauft und zum Teil ein­ge­la­gert, statt sie so­fort voll­stän­dig zu nut­zen2.

Dass China Vor­rä­te an Chip­fer­ti­gungs­tech­nik an­legt, war an sich schon län­ger be­kannt, neu ist je­doch die kon­kre­te Grö­ßen­ord­nung, die der Be­richt nun nennt2. Ak­tu­el­le High-End-Sys­te­me er­hält das Land be­reits seit ge­rau­mer Zeit nicht mehr, da die USA ent­spre­chen­de Ex­por­te un­ter­bin­den1.

Die US-For­schungs­i­n­i­tia­ti­ve, die hin­ter dem Be­richt steht, for­dert als Kon­se­quenz eine noch stren­ge­re Durch­set­zung der be­ste­hen­den Sank­ti­o­nen1. Damit steht die Frage im Raum, ob die bis­he­ri­gen Ex­port­kon­trol­len tat­säch­lich grei­fen, wenn China of­fen­bar in gro­ßem Stil Alt­be­stän­de an­le­gen konn­te, bevor schär­fe­re Re­geln voll­stän­dig wirk­ten.