Stand: Di 06.10. · 06:31
Wirtschaft & Finanzen

Montag, 5. Oktober 2026 · 14:30 Uhr

E-Auto-Prämie erreicht 100.000 Haushalte mit geringem Einkommen

Seit Mai wurden 100.000 Anträge für die neue E-Auto-Förderung bewilligt, die Hälfte der Empfänger verdient weniger als 45.000 Euro im Jahr.

Seit dem 19. Mai kön­nen Haus­hal­te die neue E-Auto-Prä­mie be­an­tra­gen, in­zwi­schen wur­den 100.000 An­trä­ge im Ge­samt­wert von über 430 Mil­li­o­nen Euro be­wil­ligt234. Rund 90 Pro­zent der För­de­rung ent­fie­len auf reine Elek­tro­au­tos, der Rest auf Plug-in-Hy­bri­de24. Um­welt­mi­nis­ter Cars­ten Schnei­der zeig­te sich zu­frie­den und sprach davon, dass das Pro­gramm die Er­war­tun­gen über­trof­fen habe345.

Be­son­ders die so­zi­a­le Staf­fe­lung der För­de­rung wirkt of­fen­bar: Die Hälf­te der An­trag­stel­ler hat ein Jah­res­ein­kom­men bis 45.000 Euro, drei Vier­tel ver­die­nen bis 60.000 Euro45. Hohe Kraft­stoff­prei­se tra­gen zu­sätz­lich dazu bei, dass Ver­brau­cher auf Hy­brid- oder Elek­tro­au­tos um­stei­gen1. Die ma­xi­ma­le För­de­rung von 6000 Euro er­hal­ten ein­kom­mens­schwa­che Fa­mi­li­en mit min­des­tens zwei Kin­dern beim Kauf eines Voll­stro­mers4.

Die Bun­des­re­gie­rung stellt ins­ge­samt drei Mil­li­ar­den Euro aus dem Klima- und Trans­for­ma­ti­ons­fonds be­reit4. Damit sol­len nach Schät­zun­gen des Mi­nis­te­ri­ums in den kom­men­den drei bis vier Jah­ren rund 800.000 Fahr­zeu­ge ge­för­dert wer­den kön­nen, mög­li­cher­wei­se schon vor 20294.