Stand: Di 06.10. · 06:31
Sport

Montag, 5. Oktober 2026 · 17:30 Uhr

Ronaldo verlässt Portugals Nationalmannschaft nach Streit mit Jesus

Cristiano Ronaldo reiste nach einem Zerwürfnis mit Trainer Jorge Jesus abrupt aus dem Nationalmannschaftslager ab, eine Rückkehr bleibt aber möglich.

Cris­tia­no Ro­nal­do hat das Na­ti­o­nal­mann­schafts­la­ger Por­tu­gals flucht­ar­tig ver­las­sen, nach­dem er nicht zum Ein­satz ge­kom­men war2. Trai­ner Jorge Jesus be­zeich­ne­te den Vor­fall als Miss­ver­ständ­nis und ließ eine mög­li­che Rü­ck­kehr des 41-Jäh­ri­gen offen23. Por­tu­gal ge­wann das Spiel in der Na­ti­ons League auch ohne sei­nen Star3.

Der Kom­men­ta­tor Jo­na­than Wil­son sieht in dem Bruch hin­ge­gen eine über­fäl­li­ge Ent­wick­lung: Ro­nal­dos Ego habe die Na­ti­o­nal­mann­schaft über Jahre hin­weg be­las­tet und eine ta­len­tier­te Spiel­er­ge­ne­ra­ti­on aus­ge­bremst1. Wäh­rend die por­tu­gie­si­sche Ver­eins­füh­rung um De­es­ka­la­ti­on be­müht ist, fällt die Ein­schät­zung aus bri­ti­scher Per­spek­ti­ve deut­lich kri­ti­scher aus1.

Damit ste­hen sich zwei ge­gen­sätz­li­che Les­ar­ten ge­gen­über: Jesus spricht von einem lös­ba­ren Miss­ver­ständ­nis mit of­fe­ner Tür für ein Co­me­back, wäh­rend Wil­son den Ab­gang als not­wen­di­gen Schluss­strich wer­tet123.