Montag, 5. Oktober 2026 · 03:56 Uhr
USA ziehen Bomber nach Terrorverdacht von britischer Basis ab
Nach Festnahmen wegen möglicher Anschlagspläne haben die USA sämtliche Langstreckenbomber vom Stützpunkt RAF Fairford abgezogen.
Die US-Luftwaffe hat ihre Langstreckenbomber vom britischen Stützpunkt RAF Fairford zurückbeordert, nachdem dort vor einer Woche mehrere Männer wegen Terrorverdachts festgenommen worden waren12. Das Pentagon begründete den Abzug mit anhaltenden Sicherheitsbedenken3. Betroffen waren insbesondere B-1-Bomber, die vollständig von der Basis entfernt wurden34.
Die Festnahmen in der Nähe des Stützpunkts hatten offenbar Hinweise auf mögliche Anschlagspläne gegen die Basis ergeben2. Die schnelle und vollständige Rückverlegung der Bomber wirft nach Einschätzung von Beobachtern neue Fragen zum Ausmaß der Bedrohung auf4.
Der Vorfall reiht sich in eine Phase erhöhter internationaler Spannungen ein, zu der auch Berichte über weitere Tankerangriffe nahe dem Iran gehören, während Teheran ein Ende der von ihm so bezeichneten amerikanischen Aggression fordert5. Ein direkter Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen wird in den Berichten jedoch nicht hergestellt5.