Dienstag, 6. Oktober 2026 · 19:20 Uhr
Jemen-Krieg eskaliert durch saudische Offensive gegen Huthis
Mit saudischer Unterstützung haben jemenitische Regierungstruppen eine Gegenoffensive gegen die Huthi-Miliz gestartet, was Sorgen vor einem langen Krieg schürt.
Im Jemen hat der Krieg eine neue Eskalationsstufe erreicht: Jemenitische Regierungstruppen haben mit Unterstützung Saudi-Arabiens eine Gegenoffensive gegen die Huthi-Miliz gestartet2. Auch Pakistan und die Türkei haben sich in den Konflikt eingeschaltet, dessen strategische Bedeutung unter anderem an einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt liegt1.
Beobachter warnen, dass die Offensive der Beginn eines neuen, langwierigen Kriegs sein könnte, der auch Risiken für die Weltwirtschaft birgt, etwa durch Gefährdung wichtiger Handelsrouten2. Gleichzeitig bleibt die tatsächliche Lage vor Ort schwer einzuschätzen, da alle Konfliktparteien – Huthis, Regierungstruppen und Saudi-Arabien – immer wieder Erfolge vermelden, deren Wahrheitsgehalt sich kaum überprüfen lässt3.
Trotz der widersprüchlichen Darstellungen ist unstrittig, dass ein Ende des Konflikts derzeit nicht in Sicht ist3. Die internationale Einmischung zusätzlicher Akteure wie Pakistan und der Türkei deutet darauf hin, dass sich der Krieg weiter regionalisieren könnte1.