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Weltgeschehen

Dienstag, 6. Oktober 2026 · 06:18 Uhr

Mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an der Cornell University sorgt für Aufsehen

Ein Vergewaltigungsvorwurf an der Cornell University löst weltweite Solidaritätsbekundungen und eine Debatte über Studentenverbindungen aus.

An der Cor­nell Uni­ver­si­ty wird einer Grup­pe von Stu­den­ten, den so­ge­nann­ten 'Cor­nell Seven', eine Grup­pen­ver­ge­wal­ti­gung vor­ge­wor­fen1. Die Aus­sa­gen der be­trof­fe­nen Stu­den­tin, die unter dem Pseud­onym 'Jane Doe' klagt, und der be­schul­dig­ten Män­ner wi­der­spre­chen sich stark, wes­halb nun eine Son­der­staats­an­wäl­tin er­mit­telt1. Der Fall hat in den USA eine brei­te ge­sell­schaft­li­che De­bat­te aus­ge­löst1.

Unter dem Hash­tag 'Ich bin Jane Doe' so­li­da­ri­sie­ren sich welt­weit Men­schen in so­zi­a­len Me­di­en mit der jun­gen Frau3. Zwei ehe­ma­li­ge Pro­fes­so­rin­nen der Uni­ver­si­tät for­dern in einem In­ter­view Kon­se­quen­zen und stel­len das ge­sam­te Sys­tem der Stu­die­ren­den­ver­bin­dun­gen grund­sätz­lich in­fra­ge2.

Der Fall zeigt ex­em­pla­risch, wie stark Hoch­schu­len mit Vor­wür­fen se­xu­a­li­sier­ter Ge­walt und der Rolle von Ver­bin­dun­gen zu kämp­fen haben2. Wäh­rend die Er­mitt­lun­gen lau­fen, bleibt die ge­naue Tat­her­gang wei­ter­hin um­strit­ten1.