Dienstag, 6. Oktober 2026 · 22:52 Uhr
Mutmaßlicher Qilin-Ransomware-Programmierer nach Deutschland ausgeliefert
Ein Russe, der für die Ransomware-Gruppe Qilin Schadsoftware programmiert haben soll, wurde von Japan an Deutschland ausgeliefert.
Ein russischer Staatsbürger, dem vorgeworfen wird, für die Ransomware-Gruppe Qilin Schadsoftware entwickelt zu haben, wurde von Japan an Deutschland überstellt1. Solche Auslieferungen zwischen den beiden Ländern gelten als selten1.
Die Gruppe Qilin zählt zu den aktiveren Ransomware-Banden, die Unternehmen weltweit mit Erpressungssoftware angreifen. Mit der Auslieferung könnte in Deutschland nun ein Strafverfahren gegen den Mann eröffnet werden.
Der Fall zeigt, dass internationale Kooperation bei der Verfolgung von Cyberkriminalität trotz geopolitischer Spannungen in Einzelfällen funktionieren kann. Details zum weiteren juristischen Vorgehen stehen bislang noch aus.