Stand: Mi 07.10. · 06:31
Technik

Dienstag, 6. Oktober 2026 · 22:52 Uhr

Mutmaßlicher Qilin-Ransomware-Programmierer nach Deutschland ausgeliefert

Ein Russe, der für die Ransomware-Gruppe Qilin Schadsoftware programmiert haben soll, wurde von Japan an Deutschland ausgeliefert.

Ein rus­si­scher Staats­bür­ger, dem vor­ge­wor­fen wird, für die Ran­som­wa­re-Grup­pe Qilin Schad­soft­wa­re ent­wi­ckelt zu haben, wurde von Japan an Deut­sch­land über­stellt1. Sol­che Aus­lie­fe­run­gen zwi­schen den bei­den Län­dern gel­ten als sel­ten1.

Die Grup­pe Qilin zählt zu den ak­ti­ver­en Ran­som­wa­re-Ban­den, die Un­ter­neh­men welt­weit mit Er­pres­sungs­soft­wa­re an­grei­fen. Mit der Aus­lie­fe­rung könn­te in Deut­sch­land nun ein Straf­ver­fah­ren gegen den Mann er­öff­net wer­den.

Der Fall zeigt, dass in­ter­na­ti­o­na­le Ko­ope­ra­ti­on bei der Ver­fol­gung von Cy­ber­kri­mi­na­li­tät trotz geo­po­li­ti­scher Span­nun­gen in Ein­zel­fäl­len funk­tio­nie­ren kann. De­tails zum wei­te­ren ju­ris­ti­schen Vor­ge­hen ste­hen bis­lang noch aus.