Dienstag, 6. Oktober 2026 · 18:49 Uhr
Simulation zeigt lebensfreundlichste Galaxiengrößen im Universum
Eine Supercomputer-Simulation zeigt, dass Galaxien von der Größe der Milchstraße besonders gute Bedingungen für lebensfreundliche Planeten bieten.
Forscher der Western Sydney University um Luke A. Barnes haben mit der kosmologischen Simulation EAGLE untersucht, welche Galaxiengrößen am ehesten lebensfreundliche Bedingungen hervorbringen1. Das Ergebnis: Galaxien von der Größe der Milchstraße schneiden dabei besonders gut ab, womit unsere eigene Galaxie in einem günstigen Bereich liegt1.
Für die Analyse ergänzte das Team das Modell um Annahmen zur Planetenbildung und zu fünf kosmischen Gefahren, darunter Supernovae, nahe Sternbegegnungen, Gammablitze und Quasarstrahlung1. Unterschieden wurde zwischen Ereignissen, die vorhandenes Leben vernichten könnten, und solchen, die einen Planeten dauerhaft unbewohnbar machen würden1.
Da die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Leben unbekannt ist, berechnet das Modell keine Zahl bewohnter Welten, sondern erfasst stattdessen, wie viel potenziell lebensfreundliche Zeit geeignete Planeten unter verschiedenen galaktischen Bedingungen haben1. Die Studie weist explizit darauf hin, dass sie weder außerirdisches Leben nachweist noch dessen Entstehungswahrscheinlichkeit bestimmt1.