Stand: Mi 07.10. · 06:31
Wissenschaft

Dienstag, 6. Oktober 2026 · 18:49 Uhr

Simulation zeigt lebensfreundlichste Galaxiengrößen im Universum

Eine Supercomputer-Simulation zeigt, dass Galaxien von der Größe der Milchstraße besonders gute Bedingungen für lebensfreundliche Planeten bieten.

For­scher der Wes­tern Syd­ney Uni­ver­si­ty um Luke A. Bar­nes haben mit der kos­mo­lo­gi­schen Si­mu­la­ti­on EAGLE un­ter­sucht, wel­che Ga­la­xien­grö­ßen am ehes­ten le­bens­freund­li­che Be­din­gun­gen her­vor­brin­gen1. Das Er­geb­nis: Ga­la­xi­en von der Größe der Milch­stra­ße schnei­den dabei be­son­ders gut ab, womit un­se­re ei­ge­ne Ga­la­xie in einem güns­ti­gen Be­reich liegt1.

Für die Ana­ly­se er­gänz­te das Team das Mo­dell um An­nah­men zur Pla­ne­ten­bil­dung und zu fünf kos­mi­schen Ge­fah­ren, dar­un­ter Su­per­no­vae, nahe Stern­be­geg­nun­gen, Gam­ma­blit­ze und Qua­sar­strah­lung1. Un­ter­schie­den wurde zwi­schen Er­eig­nis­sen, die vor­han­de­nes Leben ver­nich­ten könn­ten, und sol­chen, die einen Pla­ne­ten dau­e­r­haft un­be­wohn­bar ma­chen wür­den1.

Da die Wahr­schein­lich­keit für die Ent­ste­hung von Leben un­be­kannt ist, be­rech­net das Mo­dell keine Zahl be­wohn­ter Wel­ten, son­dern er­fasst statt­des­sen, wie viel po­ten­zi­ell le­bens­freund­li­che Zeit ge­eig­ne­te Pla­ne­ten unter ver­schie­de­nen ga­lak­ti­schen Be­din­gun­gen haben1. Die Stu­die weist ex­pli­zit dar­auf hin, dass sie weder au­ßer­ir­di­sches Leben nach­weist noch des­sen Ent­ste­hungs­wahr­schein­lich­keit be­stimmt1.