Dienstag, 6. Oktober 2026 · 06:25 Uhr
Widersprüchliche Erklärungen zum Abzug von US-Bombern aus Großbritannien
Nach dem überraschenden Abzug von US-Bombern aus RAF Fairford widersprechen sich Trump und Außenminister Rubio in ihrer Begründung.
Die USA haben ihre B-1-Bomber von der Basis RAF Fairford in England abrupt zurück in die Heimat verlegt, was das Pentagon bestätigte1. Präsident Trump erklärte, es habe eine konkrete Bedrohung gegeben, die zum Abzug geführt habe14. Außenminister Marco Rubio widersprach dieser Darstellung und bezeichnete die Verlegung als Routinevorgang ohne Bezug zu einer Terrordrohung35.
Die betroffenen Bomber waren zuvor unter anderem bei Angriffen auf Ziele im Iran eingesetzt worden4. Rubio betonte, lediglich das öffentliche Interesse an der Aktion sei ungewöhnlich, nicht der Vorgang selbst5. Diese Uneinigkeit innerhalb der US-Regierung sorgt für Verunsicherung über die tatsächlichen Hintergründe des Abzugs3.
Kommentatoren werten den hastigen Rückzug als Zeichen von Schwäche und sehen darin eine Gefährdung der Bündnisrolle der USA innerhalb der NATO2. Ob tatsächlich eine Drohnenbedrohung oder ein anderes Sicherheitsrisiko hinter der Entscheidung steckt, ist bislang nicht geklärt3.