Mittwoch, 7. Oktober 2026 · 06:24 Uhr
Ölpreise steigen wegen Houthi-Angriffen auf Saudi-Arabien
Angriffe der Houthi-Rebellen auf Saudi-Arabien und anhaltende Spannungen in der Straße von Hormuz treiben die Ölpreise nach oben.
Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen, nachdem Sorgen über Angriffe der vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen auf Saudi-Arabien eine eigentlich höhere Rohölversorgung im Nahen Osten überschatteten1. Die Spannungen belasteten auch die asiatischen Börsen, wo der Nikkei wegen der steigenden Ölpreise unter Druck geriet2.
Hintergrund der Nervosität ist die anhaltende Gefährdung der Straße von Hormuz, durch die ein Großteil des weltweiten Öltransports läuft. Fast 20 Handelsschiffe, überwiegend Tanker, wurden im vergangenen Monat bei der Durchfahrt durch diesen Engpass angegriffen, was die wiedererstarkten Ölexporte verwundbar macht4.
Politisch sorgt zudem eine Aussage von US-Präsident Trump für Diskussionen, wonach asiatische Volkswirtschaften, die stark von Öltransporten durch Hormuz abhängen, mehr Verantwortung für den Schutz der Route übernehmen sollten. Singapurs Außenminister erklärte, Trump liege damit nicht völlig falsch, da Asien tatsächlich besonders betroffen sei3.