Stand: Mi 07.10. · 06:31
Sport

Mittwoch, 7. Oktober 2026 · 00:38 Uhr

Ronaldo wirft Portugals Nationaltrainer Jesus Wortbruch vor

Cristiano Ronaldo erhebt nach seiner überraschenden Abreise aus dem Nationalmannschaftsquartier schwere Vorwürfe gegen Trainer Jorge Jesus, will aber weiter für Portugal spielen.

Cris­tia­no Ro­nal­do hat sich in einem aus­führ­li­chen State­ment zu sei­ner plötz­li­chen Ab­rei­se vom Por­tu­gal-Quar­tier vor dem Na­ti­ons-League-Spiel gegen Dä­ne­mark ge­äu­ßert24. Er wirft Na­ti­o­nal­trai­ner Jorge Jesus vor, ihm zwei­mal sein Wort ge­bro­chen zu haben, unter an­de­rem be­züg­lich einer öf­fent­li­chen Er­klä­rung zu sei­ner Nicht­be­rück­sich­ti­gung gegen Nor­we­gen15. Trotz der schwe­ren Vor­wür­fe be­tont der 41-Jäh­ri­ge, dass er wei­ter­hin für die Na­ti­o­nal­mann­schaft zur Ver­fü­gung ste­hen wolle und auch eine mög­li­che Stra­fe ak­zep­tie­re13.

In sei­nem State­ment ent­schul­digt sich Ro­nal­do zu­gleich bei Mit­spie­lern und Fans für sein Ver­hal­ten rund um die Ab­rei­se4. Die ge­nau­en Hin­ter­grün­de des Streits mit Jesus blei­ben je­doch teil­wei­se im Dun­keln, da beide Sei­ten un­ter­schied­li­che Ver­si­o­nen der Er­eig­nis­se schil­dern12.

Der Eklat sorgt für Un­ru­he im por­tu­gie­si­schen Na­ti­o­nal­team kurz vor wich­ti­gen Spie­len in der Na­ti­ons League. Be­ob­ach­ter sehen in Ro­nal­dos Wort­mel­dung eher eine Ver­schär­fung als eine Ent­schär­fung der Si­tua­ti­on zwi­schen Spie­ler und Trai­ner2.